Landminensicherheit beim Wandern in Bosnien und Herzegowina
Ist Wandern in Bosnien und Herzegowina wegen Landminen sicher?
Sarajevo selbst ist nicht betroffen. Ländliche und bewaldete Landesteile weisen noch Verdachtsflächen für Landminen aus dem Krieg von 1992-95 auf, daher gilt eine absolute Regel: Verlassen Sie nie markierte Wege oder gut begangene Bereiche, beachten Sie stets gelbe und rote Warnschilder, und buchen Sie für jede Wanderung abseits bekannter Routen einen zertifizierten Guide.
Ein Erbe des Krieges von 1992-95
Die wichtigste Tatsache für alle, die in Bosnien und Herzegowina wandern, ist diese: Das Land hat noch Verdachtsflächen für Landminen aus dem Krieg von 1992-95, und die Räumarbeiten laufen Jahrzehnte später noch immer. Das ist kein Grund, das Land oder seine Berge zu meiden. Es ist ein Grund, außerhalb von Ortschaften überall einer einfachen Regel zu folgen: Bleiben Sie auf markierten Wegen und in Bereichen, die sichtbar und regelmäßig von anderen Menschen genutzt werden.
Die Kontamination ist nicht gleichmäßig verteilt. Sie konzentriert sich auf ländliches und bewaldetes Gelände — alte Frontlinien, ehemalige Militärstellungen, verlassenes Ackerland und Waldränder, um die gekämpft wurde — statt auf Städte. Die Straßen von Sarajevo, die Baščaršija, die Seilbahn von Sarajevo hinauf zum Trebević und die Straßenbahnlinien, die sich durch das gesamte Tal ziehen, sind keine Minengebiete. Das auf dieser Seite beschriebene Risiko betrifft Sie, sobald Sie bebautes Gebiet verlassen und sich in ländliche Hänge, Wälder und ungepflegte Pfade begeben — genau die Art von Gelände, die Wanderer überhaupt erst nach Bosnien lockt.
Diese Seite dient dazu, dass jeder andere Guide auf dieser Website zu Wandern, Natur oder Bergen auf eine klare, vollständige Referenz verlinken kann, statt die Sicherheitsinformation jedes Mal in kürzerer, unvollständigerer Form zu wiederholen. Wenn Sie vor einer Wanderung im ländlichen Bosnien nur eine Sache lesen, dann diese.
Die eine Regel, die zählt
Verlassen Sie nie markierte Wege oder gut frequentierte Bereiche. Das ist die ganze Regel, und sie deckt fast jede Situation ab, der Besucher begegnen.
In der Praxis bedeutet das:
- Gehen Sie auf dem Weg, nicht daneben, auch wenn der Weg matschig, schmal oder überlaufen ist.
- Schneiden Sie keine Kehren ab, weichen Sie nicht für ein besseres Foto ab und folgen Sie keiner Tierspur oder alten Forststraße, die vom Hauptweg abzweigt.
- Behandeln Sie eine unmarkierte Abkürzung mit Misstrauen, selbst wenn Sie dort andere Fußspuren sehen — Fußspuren bestätigen nicht, dass der Boden geräumt ist.
- Halten Sie Hunde in ländlichen Gebieten und im Gebirge an der Leine; ein freilaufender Hund kann kein Warnschild lesen.
- Wenn ein Weg als gesperrt, saisonal geschlossen oder in Wartung ausgeschildert ist, behandeln Sie das nicht als bloße Empfehlung.
Diese Regel gilt nicht nur für ein bestimmtes Tal oder einen Berg. Sie gilt auf der Bjelašnica, um Lukomir, in der Rakitnica-Schlucht, im Nationalpark Sutjeska und im Perućica-Urwald, im Nationalpark Una sowie auf jeder Forststraße oder jedem ungenutzten Pfad, den Sie zwischen ihnen erkunden möchten.
Die Warnschilder lesen
Minenfeld-Markierungen in Bosnien und Herzegowina sind meist Metall- oder Kunststoffschilder, rot oder gelb, manche offiziell, manche vor Jahrzehnten von Dorfbewohnern handgemalt, oft mit einem Totenkopf-Symbol oder dem Wort MINE. Als grobe Faustregel zeigt Rot meist eine bestätigte Gefahr an und Gelb eine vermutete, doch für Besucher zählt die Unterscheidung weniger als die Anweisung, die auf beide Farben folgt: Abstand halten, auf dem Weg bleiben, nicht um das Schild herumgehen, um zu sehen, was dahinter liegt.
Das praktische Problem ist, dass Schilder altern. Manche sind in den über dreißig Jahren seit ihrer Aufstellung verrostet, verblasst, umgefallen oder vom Unterholz überwuchert worden. Ein fehlendes oder unlesbares Schild ist kein Beweis dafür, dass der Boden sicher ist — es ist ein Grund, sich umso stärker an die erste Regel zu halten und auf klar etablierten, gepflegten und von anderen begangenen Wegen zu bleiben, statt das Gelände selbst einschätzen zu wollen.
| Was Sie sehen | Was es bedeutet | Was zu tun ist |
|---|---|---|
| Rotes oder gelbes Schild mit Totenkopf oder “MINE” | Bestätigte oder vermutete Gefahr | Auf dem Weg bleiben, nicht nähern, nicht aus der Nähe fotografieren |
| Verblasstes, umgestürztes oder unlesbares altes Schild | Weiterhin als Gefahrenmarkierung behandeln | Nicht als veraltet abtun; Abstand halten |
| Ein metallischer Gegenstand, Draht oder eine ungewöhnliche Form im Unterholz abseits des Wegs | Möglicher Blindgänger | Nicht berühren oder bewegen; in eigenen Fußspuren zurückziehen |
| Ein gepflegter, markierter Nationalpark-Weg | Regelmäßig genutzte, geräumte Route | Normale Vorsicht; auf dem Weg bleiben wie überall |
| Eine alte Forststraße oder unmarkierte Abkürzung vom Hauptweg | Unbekannter Status | Nicht nehmen, egal wie verlockend sie aussieht |
Wo das am wichtigsten ist
Eine Handvoll Gebiete taucht in lokalen Sicherheitshinweisen immer wieder auf, gerade weil sie zugleich zu den lohnendsten Wandergebieten bei Sarajevo zählen. Keines davon ist gesperrt — sie werden ständig von geführten Gruppen und ortskundigen Einheimischen bewandert —, doch jedes lohnt eher einen Guide als Improvisation.
Die Rakitnica-Schlucht, die sich zwischen Bjelašnica und Visočica hindurchschneidet, ist abgelegen, steil und stellenweise nur leicht markiert. Die etablierte Route hindurch wird regelmäßig begangen; ohne Ortskenntnis von ihr in die umliegenden Hänge abzuweichen, ist nicht ratsam.
Lukomir, das höchstgelegene bewohnte Dorf des Landes, ist über die Zufahrtsstraße und die Pfade direkt um das Dorf herum problemlos zu erreichen. Sobald Sie die offene Hochlandweide jenseits des Dorfes selbst erkunden, besonders Richtung Schluchtrand, ist lokale Beratung lohnenswert statt optional.
Der Nationalpark Sutjeska und der Perućica-Wald sind das älteste Schutzgebiet des Landes und einer der letzten Urwälder Europas. Der Zugang zu Perućica erfordert speziell einen Parkranger, was jede Zweideutigkeit beseitigt: Man betritt ihn schlicht nicht ohne einen.
Anderswo — an den Hängen des Trebević oberhalb von Sarajevo, an den Quellen der Vrelo Bosne in Ilidža, am Skakavac-Wasserfall und in den Schauhöhlen bei Bijambare — sind die Wege kurz, gut genutzt und von jedem anderen gepflegten Wanderweg Europas kaum zu unterscheiden. Die Vorsicht in diesem Artikel gilt abgelegenem, ländlichem, bewaldetem und selten besuchtem Gelände, nicht jeder Grünfläche in Stadtnähe.
Sarajevo selbst: keine Sorge nötig
Es lohnt sich, es klar zu wiederholen: Sarajevo intra muros, die Stadt, in der fast jeder Besucher die meiste Zeit verbringt, ist kein Minengebiet. Sie können durch die Baščaršija, die Ferhadija, die Uferwege entlang der Miljacka und die Wohnstraßen am Hang von Alifakovac gehen, ohne dass dieses Thema überhaupt relevant wäre.
Die Seilbahn von Sarajevo hinauf zum Trebević und die Pfade direkt um ihre obere Station werden ebenfalls regelmäßig genutzt und gepflegt. Die Sorge in diesem Artikel betrifft ausdrücklich ländliches, bewaldetes und entlegenes Gelände, sobald Sie die Stadt und ihre unmittelbare, gut begangene Umgebung verlassen — mehr dazu in unserem umfassenderen Guide dazu, ob Sarajevo sicher ist.
Mit Guide wandern: wann es sich lohnt
Für einen markierten Weg in einem Nationalpark oder eine Route eines etablierten lokalen Anbieters brauchen Sie neben gewöhnlichem Wandergespür keine besonderen Vorkehrungen. Für alles abseits einer bekannten Route — echtes Wandern abseits der Wege, Erkundungen jenseits der unmittelbaren Pfade eines Dorfes oder Touren in die Rakitnica, nach Perućica oder ins wildere Gelände um Lukomir — ist ein zertifizierter lokaler Guide die richtige Wahl, und das nicht nur wegen der Landminen. Guides kennen aktuelle Wegbedingungen, Wetterfenster und, bei kontaminiertem Gelände, genau, welche Hänge geräumt sind und welche nicht.
Wenn Sie die Route lieber nicht selbst planen möchten, nimmt Ihnen ein geführter Tagesausflug die Entscheidung ganz ab. Eine ganztägige geführte Wanderung rund um das Dorf Lukomir deckt den Aufstieg ins Hochland und die Pfade rund um das Dorf mit einem ortskundigen Guide ab.
Für etwas Höheres und Weiteres erreicht eine geführte Tageswanderung auf den Berg Treskavica mit Mittagessen wirklich abgelegenes Gelände, ohne das Rätselraten der eigenen Routenfindung. Wenn Wanderdistanzen ein Thema sind, deckt eine private 4x4-Safari nach Lukomir dieselbe Hochlandlandschaft vom Fahrzeug aus ab, auf Pisten, die der Fahrer bereits kennt.
Unsere ausführlichen Guides gehen tiefer auf einzelne Routen ein: der vollständige Routenguide nach Lukomir, die Wanderung durch die Rakitnica-Schlucht, der kombinierte Guide zu Sutjeska und Perućica und der Nationalpark Una weiter westlich. Für einen einfacheren, risikoarmen Halbtagesausflug ab der Stadt siehe unsere Hinweise zum Wandern am Trebević und den umfassenderen Überblick zum Wandern rund um Sarajevo.
Wenn Sie etwas sehen
Die richtige Reaktion beim Anblick eines verdächtigen Objekts — eine verrostete Metallform, gespannter Draht oder etwas, das nicht natürlich wirkt — abseits eines markierten Wegs ist dieselbe wie bei einem bestätigten Schild: Tun Sie ihm nichts. Nicht berühren, nicht bewegen und nicht näher herantreten, um es zu fotografieren. Ziehen Sie sich vorsichtig entlang der genauen Linie Ihrer eigenen Fußspuren zurück zum Weg oder auf festen, bekannten Grund. Merken Sie sich den Standort so genau wie möglich aus sicherer Entfernung — ein nahegelegenes Wahrzeichen, ein GPS-Punkt bei Handyempfang oder eine Beschreibung für Ihren Guide.
Melden Sie, was Sie gesehen haben. Sind Sie mit einem Guide oder auf einer organisierten Tour unterwegs, informieren Sie ihn sofort. Sind Sie allein unterwegs, kontaktieren Sie die Polizei unter 122 oder den allgemeinen Notruf 112, oder melden Sie es über Ihre Unterkunft, die den richtigen lokalen Kontakt kennt. Die Minenräumbehörde von Bosnien und Herzegowina koordiniert die Räumung landesweit, und eine konkrete, gut lokalisierte Meldung ist für sie wirklich nützlich, keine Übertreibung.
Praktische Checkliste vor einer Wanderung im ländlichen Raum
- Wählen Sie einen markierten Weg, eine Nationalpark-Route oder eine Tour mit einem seriösen lokalen Anbieter.
- Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Bedingungen und Sperrungen, besonders nach starkem Regen, der Boden verschieben und alte Gefahren freilegen kann.
- Nehmen Sie einen Guide für die Rakitnica, für jedes Gelände um Lukomir jenseits der unmittelbaren Dorfpfade und für Perućica, wo ohnehin ein Parkranger vorgeschrieben ist.
- Halten Sie Hunde außerhalb der Stadt an der Leine.
- Verlassen Sie den Weg nie, um eine Kehre abzukürzen, eine Aussicht zu erhaschen oder etwas Heruntergefallenes zu holen.
- Speichern Sie die Notrufnummern, bevor Sie den Empfang verlassen: 112 allgemein, 122 Polizei.
- Fragen Sie bei Zweifeln an einer bestimmten Route Ihre Unterkunft oder einen lokalen Anbieter, statt anhand einer Karte zu raten.
All das sollte das Wandern selbst nicht überschatten. Die Hochlandweiden über Lukomir, die Buchen und Kiefern von Perućica, die Kalksteinschluchten der Una und die Gratlinien um Bjelašnica und Jahorina zählen zu den am wenigsten überlaufenen, lohnendsten Berglandschaften, die Europa noch zu bieten hat. Die Regel, die sie für Besucher so hält — auf dem Weg bleiben — ist kurz, und wenn man sie einmal kennt, leicht zu befolgen. Für einen umfassenderen Blick auf die Planung einer Reise dorthin siehe unsere Übersicht der besten Tagesausflüge ab Sarajevo und den Sommerguide zur Bjelašnica.
Eine Wanderung mit diesem Hintergrund planen
Der größte Teil der Arbeit geschieht, bevor Sie das Hotel verlassen. Wählen Sie eine Route, die tatsächlich von anderen Menschen begangen wird, und wählen Sie sie aus diesem Grund und nicht danach, wie leer sie auf der Karte aussieht. Ein Weg, auf dem viele einheimische Wanderer, Hirten und geführte Gruppen unterwegs sind, ist praktisch gesehen der beste Beleg, den ein Besucher dafür haben kann, dass das Gelände regelmäßig genutzt wird. Eine ruhige Ecke, die auf keiner markierten Route auftaucht, ist aus gutem Grund ruhig, und manchmal liegt dieser Grund darin, dass niemand den Auftrag hat, Menschen dorthin zu schicken.
Es hilft auch, sich ein wenig über die Orte zu informieren, in denen Sie wandern wollen. Der Ratgeber zum Wandern rund um Sarajevo beschreibt die Routen, die für Besucher unkompliziert sind, und der Ratgeber zu den Berghütten bei Sarajevo ist nützlich, wenn Sie einen Stützpunkt suchen, an dem das Personal die umliegenden Wege kennt und Ihnen sagen kann, welche derzeit begangen werden. Hüttenwirte und Gastgeber in den Dörfern sind oft die beste Quelle für aktuelles lokales Wissen, und eine direkte Frage zu der Route, die Sie im Sinn haben, kostet nichts.
Wenn Sie überlegen, wie Sie in die Berge gelangen, lohnt sich der Vergleich geführte Tour oder individuelle Reise in Bosnien. Sicherheit ist einer von mehreren ehrlichen Gründen, im ländlichen Bosnien einen Guide zu wählen, neben Orientierung, Transport und der schlichten Freude, sich die Landschaft von jemandem erklären zu lassen.
Verstehen, warum das Gelände so aussieht, wie es aussieht
Es kann helfen zu wissen, warum dieses Problem besteht, denn so versteht man, wo Vorsicht wichtig ist. Der Krieg ließ Frontlinien durch Hügel, Wälder und Felder verlaufen, die später aufgegeben oder nur teilweise wieder genutzt wurden. Minen wurden rund um Stellungen, entlang von Bergrücken und an den Rändern von Siedlungen verlegt, und nicht jedes Feld wurde genau erfasst. Ein Großteil dieses Landes ist heute überwuchert, weshalb eine verwilderte Wiese oder ein ruhiger Waldrand völlig harmlos aussehen kann. Die Natur hat die Spuren leise verborgen, und deshalb reicht das Urteil nach Augenschein nicht aus.
Für ein breiteres Verständnis der Geschichte dahinter ist der Ratgeber zum Kontext des Bosnienkriegs für Besucher eine gute Begleitlektüre, und der Besuchsratgeber zur Gedenkstätte Srebrenica behandelt einen anderen Teil des Landes, in dem die Vergangenheit sehr gegenwärtig ist. Darüber zu lesen ist eine Form des Respekts gegenüber den Menschen, die noch heute Tag für Tag neben diesem Boden leben.
Die Menschen respektieren, die hier leben
Viele Dorfbewohner in den Bergregionen haben gelernt, mit belastetem Land zu leben, und sie nehmen das Thema ernst, ohne ein Drama daraus zu machen. Wenn ein Bauer Sie von einem Feld wegwinkt oder ein Hirte Ihnen sagt, welchen Weg Sie nehmen sollen, verstehen Sie das als fachkundigen Rat und nicht als Pedanterie. Diskutieren Sie nicht, bitten Sie nicht darum, Ihnen den „interessanten“ Ort abseits des Weges zu zeigen, und betrachten Sie eine Warnung nicht als Einladung, genauer hinzuschauen. Ein kurzer Gruß und eine Frage nach dem Weg sind in der Regel willkommen.
Dieselbe Haltung gilt für das Fotografieren und die Neugier. Warnschilder sind keine Attraktionen, und das Land dahinter ist keine Kulisse. Der Ratgeber zum respektvollen Besuch in Sarajevo behandelt die allgemeinen Umgangsformen, und die Ansichten der Einheimischen zum Kriegstourismus vermitteln einen Eindruck davon, wie die Bewohner es empfinden, wenn Besucher das Erbe des Krieges als Spektakel behandeln.
Wetter, Jahreszeiten und Bodenverhältnisse
Die Bedingungen verändern, wie ein Weg aussieht. Schnee kann einen Pfad verdecken und mit ihm die Ränder, die anzeigen, wo die gepflegte Route endet. Bei Tauwetter und nach starkem Regen verwischen die Wege, Bäche verlagern sich, und matschiger Boden verleitet Wanderer dazu, um die schlimmsten Stellen herumzutreten. Genau dann sollten Sie dem Drang widerstehen, einen Umweg zu machen. Ist ein Pfad aufgeweicht, gehen Sie hindurch oder kehren Sie um; legen Sie keine neue Spur daneben an.
Auch die saisonale Planung zählt. Die beste Reisezeit für Sarajevo und der Sommerratgeber für die Bjelašnica helfen Ihnen beide, einen Zeitraum zu wählen, in dem die Wege frei und gut zu erkennen sind, und die Packliste für Sarajevo behandelt das feste Schuhwerk und die Kleidungsschichten, die es bequem statt mühsam machen, auf dem Weg zu bleiben. Gute Wanderschuhe, ein aufgeladenes Handy und eine heruntergeladene Offline-Karte sind die unspektakulären Dinge, die eine Wanderung einfach halten.
Anreise und Rückweg
Viele riskante Entscheidungen beginnen mit einem Logistikproblem: ein verpasster Bus, ein später Aufbruch, eine falsche Abzweigung, die Sie im schwindenden Licht zum Improvisieren zwingt. Planen Sie Ihre Rückkehr, bevor Sie aufbrechen. Der Ratgeber zu Tagesausflügen ohne Auto und der Ratgeber zum Autofahren in Bosnien erklären, wie Sie die Berge erreichen und, ebenso wichtig, wie Sie sie rechtzeitig wieder verlassen. Wenn Sie fahren, parken Sie nur an eindeutig dafür vorgesehenen Stellen und vermeiden Sie es, auf unmarkierte Seitenstreifen oder alte Pfade abzubiegen, die man besser in Ruhe lässt. Der Ratgeber zur Autovermietung in Sarajevo hilft Ihnen, wenn Sie noch überlegen, wie Sie reisen wollen.
Brechen Sie früh auf, sagen Sie jemandem, welche Route Sie nehmen, und kehren Sie um, solange Sie noch angenehm viel Tageslicht haben. Ein gehetzter Abschluss ist der Moment, in dem Menschen Abkürzungen nehmen.
Wandern mit Kindern und in Gruppen
Familien können dieselben Berge genießen, mit ein paar Anpassungen. Halten Sie Kinder auf jedem ländlichen Pfad in Reichweite, erklären Sie die Regel vor dem Start in einfachen Worten und machen Sie das Bleiben auf dem Weg zum Teil des Spiels statt zu einer Belehrung. Kinder fühlen sich von merkwürdigen Gegenständen und versteckten Winkeln ganz natürlich angezogen. Sagen Sie ihnen deshalb klar, dass sie nie etwas aus Metall oder etwas Seltsames aufheben dürfen und stattdessen einen Erwachsenen rufen sollen. Der Ratgeber zu Bosnien mit Teenagern und die Familienausflüge ab Sarajevo schlagen Unternehmungen vor, die zu jüngeren Wanderern passen.
Vereinbaren Sie in einer Gruppe eine Person, die vorangeht, und eine, die als Letzte läuft, damit niemand von der Linie des Weges abweicht. Gehen Sie hintereinander, wo der Pfad schmal ist, und lassen Sie die Gruppe sich nicht über einen Hang verteilen.
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