Sehenswürdigkeiten in der Ferhadija und im österreichisch-ungarischen Viertel

Die Ferhadija-Straße führt direkt aus der Baščaršija heraus, doch der Boden unter den Füßen wechselt: Ein Messingstreifen im Pflaster markiert genau die Stelle, an der das osmanische Sarajevo endet und das österreichisch-ungarische Sarajevo beginnt, verlegt nach der Besetzung von 1878. Geht man ihn ab, ist der Wandel architektonisch, nicht subtil – hölzerne Ladenfronten weichen binnen weniger Meter secessionistischen Fassaden und Häuserblocks im Haussmann-Stil, errichtet zwischen 1878 und 1918.

Nahe dem westlichen Ende steht die Herz-Jesu-Kathedrale, 1889 geweiht, ein guter Anhaltspunkt dafür, wo das Viertel beginnt. Die Cafés der Straße leben von dieser historischen Fassade und lassen sich das bezahlen: Rechnen Sie mit 20-30 % höheren Preisen als auf vergleichbaren Terrassen in der Baščaršija, für Kaffee, der nicht besser ist, nur unter höheren Decken serviert wird.

Zu Fuß deckt man den gesamten Übergang in fünfzehn Minuten ab; es gibt weder Ticket noch Öffnungszeiten, also legen Sie den Besuch außerhalb des Mittagsandrangs zwischen April und Oktober.

Touren und Aktivitäten in der Ferhadija und im österreichisch-ungarischen Viertel